Dienstag, 15. März 2016

To Do versus TEAM



Bevor wir in die aus meiner Sicht durchaus wohlverdienten Ferien verreisen, stehen noch einige Dinge an, die wir schon längst hätten erledigen sollen. Wie üblich aber kommt meist etwas dazwischen, wenn es dann wirklich ans Fenster Putzen, Reifen Wechseln, Wasserhahn entkalken, etc. gehen soll. Es braucht gar nicht viel, bis man vergisst, was eigentlich zu tun wäre. Tausend andere Dinge locken, die allesamt mehr Spass machen als das, was man eigentlich hätte tun sollen.

Damit wir endlich alles erledigen, was zu erledigen ist, haben wir eine To-Do-Liste gemacht. Immer länger wurde sie, und noch länger, ebenfalls immer länger wurde auch das Gesicht meines Mannes, ganz im Gegensatz zu meinem. Mich beunruhigt diese Liste nicht im Geringsten, schliesslich trägt sie ja die Überschrift „Tu Du“… würde sie Tu Ich heissen, hätte ich auch ein langes Gesicht, aber ICH habe den Titel ja nicht gewählt, sondern nur die Liste geschrieben.
 
Bei näherer Betrachtung ist die To-Do-Liste der Imperativ von TEAM (Toll, ein anderer machts), „ein anderer“ ist in diesem Fall einfach „Du“. Ich befürchte, dass mein Mann nun in die Tasten haut und seinerseits eine To-Do-Liste macht, die er mir unter die Nase halten kann. Verstehen könnte ich ihn ja durchaus. 

Egal, wir werden (öhm, er wird) die Liste abarbeiten noch bevor wir losfahren. Und danach gibt es für lange Zeit weder To-Do-Listen, noch Termine, noch Kalendereinträge, noch einen festen Tagesablauf oder irritierendes Wecker-Gekreisch.


Mittwoch, 2. März 2016

Grillwetter versus Tiefkühler



Im Prinzip wollten wir vor unseren Ferien endlich mal den Tiefkühler leer futtern, damit wir ihn abtauen und dann gleich so lassen können bis wir zurückkommen. Nur, das mit dem Leeressen geht wunderbar für Suppen, Kuchen, Brot, Pastasaucen… nicht aber für die Bratwürste, die wir noch drin haben. Die wollen wir nämlich endlich auf den Grill legen!


Bloss, entweder windet es immer oder es regnet, was beides nicht wirklich ideal ist für einen gemütlichen Grillabend draussen.


Nun ja, wir haben noch etwas Zeit, da zeigt sich vielleicht doch kurz der Frühling, wer weiss? Wenn ich in den Garten schaue, fühlt sich das schon recht frühlingshaft an, da steht die Feuerschale bereit, umgeben von Schneeglöcklein und Kroküssern (Krokeen, Kroki, Krokusse????? Wie um Himmels Willen lautet der Plural von Krokus?), kein Schneefeld mehr weit und breit. 

Und im schlimmsten Fall lassen wir die Würste halt im Tiefkühler, damit unsere Hauszwischenbewohner sich einen gemütlichen Grillabend machen können. Die Hälfte von ihnen ist zwar Vegetarier, was suboptimal für das Grillgut, aber alleine ihr Problem ist und mit Sicherheit kreativ gelöst wird.

Aus wettertechnischen Gründen steht halt einmal mehr Fondue auf dem Programm, nicht aus dem Tiefkühler zwar, aber dem Wetter z’lieb. Schliesslich haben wir die Fondue-Saison noch nicht gebührend in die Ferien verabschiedet, was zwingend notwendig ist, um dann im Herbst wieder einen angemessenen Schmelzkäse-Start feiern zu können. Auch wenn dieser noch in weiter Ferne liegt, wir alle wissen, wie schnell die Zeit vergeht, oh ja. Einmal blinzeln sind unsere Ferien vorbei, zweimal blinzeln ist der Sommer vorüber, dreimal blinzeln steht das Fondue-Caquelon wieder auf dem Tisch.Und weiter möchte ich noch gar nichts wissen!